Pädagogik

Pädagogisches Anliegen

Waldorfpädagogik ist unser wichtigstes Anliegen. Die Pädagogen der Freien Waldorfschule in der Gemeinschaft Schönfließ i.Gr. vertrauen in die Lernkompetenz der Kinder und ermöglichen Ihnen, eigenen Impulsen und Lernwegen zu folgen.

Wir…

…entwickeln gemeinsam anregende Erlebnisräume, die unsere Schüler begeistern und in denen sie sich selbst wahrnehmen und entdecken dürfen.

…bereiten uns darauf vor, vom Kind als Vorbild erwählt zu werden, in dem wir selbst mit Begeisterung und Liebe für die Wunder dieser Welt in den Unterricht gehen und sie den Kindern näherbringen.

…leben Nachahmbares vor, setzen Nachhaltigkeit verantwortungsvoll um und nehmen die Lebenswelt, sowie Entwicklungsstufen des Kindes in den Blick.

…leben echte Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Pädagogen im Blick auf die Bedürfnisse des Kindes.

…eröffnen 2019 die Freie Waldorfschule Schönfließ i.Gr. um unserer Verantwortung den Kindern und der Zukunft gegenüber gerecht zu werden.

Pädagogisches Konzept in Stichpunkten

Allgemeines

  • Einzügige Gesamtschule mit den Klassen 1 – 12 bei einer maximalen Klassenstärke von 32 Schülern. Maximale Gesamtschülerzahl demnach: 384.
  • Die Schule startet zum Schuljahr 2019/20. Die Einschulungsfeier der ersten Klasse liegt auf dem Samstag der ersten Schulwoche.
  • Angestrebt wird ein gebundener Ganztagsschulbetrieb. In den ersten zwei Jahren kann dies über eine VHG mit Hort realisiert werden und dann mit dem Wachsen in die SEK I in eine gebundene Ganztagsschule überführt werden.

Pädagogik

  • Die Schule orientiert sich am Lehrplan der Freien Waldorfschulen. (Pädagogischer Auftrag und Unterrichtsziele – vom Lehrplan der Waldorfschule, 4., erweiterte und aktualisierte Auflage, Stuttgart 2016)
  • Wir realisieren eine projektbezogene und fächerübergreifende Arbeit mit den Schülern. Projekte können zwischen ein bis vier Wochen dauern. Damit ist sowohl der Hauptunterricht, als auch der Fachunterricht in Epochen zusammengefasst.
  • In den täglichen Zeiten des Freien Lernens (1. und 2. Klasse 2 h / d, ab der 3. Klasse 4 h / d) herrscht für die Schüler Wahlpflicht: Sie suchen sich eines der angebotenen Projekte aus oder finden einen betreuenden Lehrer für eigene Projektimpulse.
  • Über einen methodisch verbindlich geregelten Projektablauf und Klassenstufen übergreifende Epochen wird eine mit herkömmlichen Waldorfschulen vergleichbare Stundentafel eingehalten. Epochen sind Inhaltsschwerpunkte, die in allen Projekten der Freien Lernzeit und dem Hauptunterricht Berücksichtigung finden.

Tagesablauf

  • Der zweigeteilte Hauptunterricht, die Kernzeit der Arbeit in der Klassengemeinschaft, liegt liegt für alle Schüler von 8.30 bis 10.00 und von 15.00 bis 16.00 Uhr. (Für die Klassen 1 und 2 liegt der nachmittägliche Hauptunterricht von 13.00 bis 14.00 Uhr).
  • Von 7.30 bis 8.30 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr steht beaufsichtigtes Freispiel / Frühstück / Vesper zur Verfügung. Die Mittagspause liegt für alle Schüler von 12.00 bis 13.00 Uhr.

Besonderheiten

  • Die Schule legt durch ihre Kooperationen mit Kunsthochschulen in Deutschland und dem englischsprachigen Ausland und der engen Zusammenarbeit mit unserem Landwirtschaftsbetrieb sowohl einen künstlerisch-gestalterischen, als auch einen handwerklich-naturbezogenen Schwerpunkt fest. Dieser wird durch die Projektwahl der Schüler individuell ergänzt.
  • Wir bevorzugen für die neuen Gebäude Holz- oder Lehmbau, je nach Nutzung und Lage auf dem Grundstück. Das gesamte Gelände soll sich dem Schulkonzept entsprechend organisch und frei in die Landschaft einbetten.
 

Interessante Links:

21 Fragen zur Waldorfpädagogik

Lehrplan der Waldorfschule

Video: Eltern vor der Schulentscheidung

Studie: Bildungserfahrung an Waldorfschulen