Konferenz der LAG in Kleinmachnow

Konferenz der LAG in Kleinmachnow
Konferenz LAG "Auf dem Weg"

Waldorfschule Kleinmachnow: die tat den Augen gut!

Sebastian, Daniela und Antonia fuhren am 21.09.2016 zur Waldorfschule Kleinmachnow. Dort fand die Konferenz der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg statt, zu der wir eingeladen waren. Als wir das Gelände in Kleinmachnow betraten, war uns klar, so ähnlich darf unsere zukünftige Schule aussehen. Ein weitläufiges Gelände mit einem Apfelbaumgarten und kleinen Hügeln. Zwischendurch formschöne, neue Holzgebäude, Schul-Container allerdings mit Holzfenstern und aufgehübschte DDR-Baracken. Ein schönes Gelände mit fröhlichen Kindern und geheimnisvollen Ecken erstreckte sich für uns.

Verzahnung zwischen Schule und Hort

Um 15:00 Uhr startete die Konferenz mit einem „Pädagogischem Thema“. Es ging um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Hort. Diese wird an Waldorfschulen unterschiedlich gehandhabt. Die Waldorfschule Kleinmachnow stellte ein Konzept vor, dass den Übergang von Schulzeit zur Hortzeit fließend, also weniger abrupt verlaufen lässt. Lehrer und Erzieher arbeiten Hand in Hand. Beide Ansprechpartner sind teilweise vormittags und nachmittags zusammen für ihre Schüler da. Sie führen Auswahlgespräche, Hausbesuche und Elternversammlungen gemeinsam durch. Die Waldorfschule Kleinmachnow beantwortete viele Fragen der Erzieher, Lehrer und Geschäftsführer anderer Berliner sowie Brandenburger Waldorfschulen.

Auch gibt es ganz unterschiedliche Meinungen, wie lange eine Hortbetreuung sinnvoll für Eltern und/oder Kinder ist. Viele Waldorfschulen in Berlin öffnen ihren Hort bis 18:00 Uhr, in Rücksicht auf die Arbeitszeiten der Eltern. Die Waldorfschule Kleinmachnow bietet eine Hortbetreuung bis maximal 16:30 Uhr an, zum Wohle der Kinder…
Weitere Themen waren die Bezahlung, Wertschätzung und Ausbildung der Horterzieher. Wir empfanden das pädagogische Thema und die entstandenen Diskussionen als lehrreich und inspirierend.

Da gab es schon etwas Ähnliches!

Nach dem pädagogischen Teil gab es ein leckeres Büfett und interessante Tischgespräche. Von einer Waldorflehrerin erfuhren wir, dass es in Nordbandenburg schon eine Initiative gab, die auch mit Handlungspädagogik arbeiten wollte. Dabei handelte es sich um den Stauden-Müller-Hof in der Nähe von Templin, ein Demeter-Gärtnerhof. Antonia wird ihn zeitnah besuchen, um mehr über die frühere Initiative zu erfahren.

Aber jetzt sind wir dran!

Endlich war es soweit, wir durften unsere Initiative „Schulfreude“ vorstellen. Antonia berichtete über die Historie (wenn man das schon so nennen darf)der Initiative. Daniela hat zu mehreren Waldorflehrern und Menschen, die sich für diesen Beruf und eine Mitarbeit in unserer Initiative interessieren, Kontakt aufgebaut. Ein Bericht darüber kam von Ihr. Sebastian gab Details zur Gründung unseres Fördervereins weiter und informierte über die Gebäude und Grundstücke, welche für die Waldorfschule Mühlenbecker Land bisher in Fragen kommen.

Was kommt danach?

Zeitnah planen wir ein Treffen mit unserem Gründungsberater Volker Kionke, um weiter Tipps für unser weiteres Vorgehen zu erhalten. Mittlerweile sind Fragen entstanden, die wir ebenfalls an Herrn Kionke richten wollen. Wir werden rechtzeitig informieren, wann das Treffen mit Herrn Kionke stattfindet.